Mitwirkende

Datum: 13. und 14. April 2018
Beginn:
Freitag 10:00 Uhr (Einlass und Kaffee ab 9:30 Uhr)
Ort: Museum der Arbeit, Hamburg

SYMPOSIUM

Mitwirkende

 1 | Verena Bader arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Personalmanagement und Organisation an der Universität der Bundeswehr München. Sie forscht zum „algorithmischen Zeitalter“ und fragt, wie beim Einsatz von Analytics Mensch und Algorithmen untrennbar verflochten sind und wie sich das aus auf unsere Arbeitswelt auswirkt.

 

2 | Daniel Barke ist Gründer und Geschäftsführer der Digital-Workforce-Plattform „Mylittlejob“. Über sie verknüpft er mit Hilfe von KI Studierende in Europa und den USA mit Aufgaben in Unternehmen. Seit Januar kooperiert Mylittlejob mit der City University New York, um so genannten „Dreamers“ den Zugang zu Arbeit zu ermöglichen.

 

3 | Robert Beddies, Geschäftsführer, betahaus Hamburg

 

4 | Dominik Bösl ist bei der KUKA AG im Bereich Innovation und Technology Management tätig, seit er im Jahr 2011 als Head of Corporate Strategy und Mitglied der Geschäftsleitung bei KUKA Laboratories einstieg. Seit Anfang 2017 hat er die Position des Senior Corporate Innovation Manager inne und übernimmt die Funktion des Vice President für Consumer Driven Robotics. Als einer der Technology Owner des Unternehmens definiert er zudem die Strategie für die Bereiche „Apps, Cloud & IoT“.

 

5 | Timo Daum hat Physik studiert und lebt in Berlin. Er hat zwei Jahrzehnte in der IT-Industrie als Online-Designer, Entwickler und Projektleiter gearbeitet. Seit über zehn Jahren lehrt er an unterschiedlichen Hochschulen im In- und Ausland. Seine Themen sind insbesondere Fragestellungen rund um Digitalisierung und Gesellschaft.

Er veröffentlicht zu Themen der Digitalen Ökonomie, hält Vorträge und organisiert Konferenzen und Workshops. Beim Online-Magazin DAS FILTER zeichnet er für die Reihe „Understanding Digital Capitalism“ verantwortlich, zur Zeit geht es dort insbesondere um Künstliche Intelligenz und ihre Auswirkungen auf die digitale Ökonomie.

Im Herbst 2017 ist von ihm das Buch „Das Kapital sind wir. Zur Kritik der digitalen Ökonomie“ bei der Edition Nautilus erschienen, das von der Friedrich Ebert Stifung mit dem Preis „Das politische Buch 2018“ ausgezeichnet worden ist.

 

6 | Prof. Dr. Michael Decker ist Universitätsprofessor für Technikfolgenabschätzung und leitet den Bereich „Informatik, Wirtschaftswissenschaften und Gesellschaft“ des KIT seit Oktober 2015. Er studierte Physik mit Nebenfach Wirtschaftswissenschaften an der Universität Heidelberg. Er wurde 1995 mit einer Arbeit zur lasergestützten Verbrennungsforschung promoviert. Nach beruflichen Stationen als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), an der Europäischen Akademie GmbH in Bad Neuenahr und im Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS), KIT, habilitierte er sich 2006 an der Universität Freiburg mit seiner Arbeit zur angewandten interdisziplinären Forschung in der Technikfolgenabschätzung. (Seit 2004 war er Mitglied der Institutsleitung des ITAS. Darüber hinaus ist er seit 2009 Universitätsprofessor für Technikfolgenabschätzung am Institut für Philosophie.) Herr Decker engagiert sich unter anderem als Sprecher des Netzwerks Technikfolgenabschätzung, Vorsitzender des Beirats „Innovations- und Technikanalyse“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und Vorsitzender des Fachbeirats „Technik und Gesellschaft“ des Vereins der Deutschen Ingenieure (VDI). Forschungsinteressen: Theorie und Methodik der Technikfolgenabschätzung (TA), Technikfolgenforschung zur Nanotechnologie und zur Robotik, Konzeptionen inter- und transdisziplinärer Forschung.

 

7 | Jan Ehlert, Reporter und Moderator, NDR Kultur

 

8 | Verena Gonsch, geboren 1966, ist Autorin des Buches „Digitale Intelligenz – Warum die Generation Smartphone kein Problem, sondern unsere Rettung ist“. Sie arbeitet als Redakteurin bei NDR Info und kümmert sich dort um gesellschaftspolitische Trends. Als Europakorrespondentin in Brüssel hat sie jahrelang gemerkt, wie lässig andere Länder mit der digitalen Welt sind und wie kompliziert wir Deutschen da sind. Sie ist ausgebildet als systemischer Coach und outet sich auch bei Elternabenden und Müttergesprächen gerne als streitbare Gamingexpertin. Als Medienprofi moderiert sie regelmäßig Radiosendungen und öffentliche Veranstaltungen.

 

9 | Martin Gora, Projektleiter Wissenschaftsjahre, Wissenschaft im Dialog

 

10 | Prof. Dr. Mark Graham is the Professor of Internet Geography at the OII, a Faculty Fellow at the Alan Turing Institute, a Senior Research Fellow at Green Templeton College, and an Associate in the University of Oxford’s School of Geography and the Environment. He has published articles in major geography, communications, and urban studies journals, and his work has been covered by the Economist, the BBC, the Washington Post, CNN, the Guardian, and many other international newspapers and magazines. He is an editorial board member of Information, Communication, and Society, Geo:Geography, Environment and Planning A, and Big Data & Society. He has spent the last few years investigating the implications of new types of digital labour and online freelancing for workers in the Global South.

 

11 | Prof. Dr. Petra Grimm ist seit 1998 Professorin für Medienforschung und Kommunikationswissenschaft an der Hochschule der Medien (Stuttgart). Sie ist Leiterin des Instituts für Digitale Ethik (IDE) und Ethikbeauftragte (Medienethik) der Hochschule der Medien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind „Digitalisierung der Gesellschaft“, „Ethics and Privacy by Design“, „Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen“ sowie „Medien und Gewalt“. Hierzu hat sie zahlreiche Publikationen veröffentlicht. Ihr Lehrgebiet ist Medienethik und Narrative Medienforschung in Master- und Bachelor-Studiengängen. Sie ist Preisträgerin des Landeslehrpreises Baden-Württemberg und (Mit-)Herausgeberin der Schriftenreihe Medienethik. Sie ist u.a. Mitglied im Forschungsbeirat des Bundeskriminalamts (BKA), in der AG Big Data der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und dem Rundfunkrat des SWR. Aktuell forscht sie zu „Privacy by Design in autonomen Fahrzeugen“ (BMBF-Projekt KoFFi), „Präventiver Digitaler Sicherheitskommunikation und Zivilcourage“ (BMBF-Projekt PRÄDISIKO) und „Learning Analytics“.

 

12 | Julia Gundlach, Volkswirtin und Studentin im Master of Public Policy Programm der Hertie School of Governance

 

13 | Götz Hamann, Projektleiter digitale Transformation und Tech-Korrespondent, DIE ZEIT

 

14 | Erik Händeler, *1969, ist als Buchautor und Zukunftsforscher vor allem Spezialist für die Kondratiefftheorie der langen Strukturzyklen. Damit bietet er einen anderen Blick auf die Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft. Nach einem Tageszeitungsvolontariat und Tätigkeit als Stadtredakteur in Ingolstadt studierte er in München Volkswirtschaft und Wirtschaftspolitik. 1997 wurde er freier Wirtschaftsjournalist, um die Konsequenzen der Kondratiefftheorie in die öffentliche Debatte zu bekommen. 2010 zeichnete ihn die russische Akademie der Wissenschaften mit der Bronze-Medaille für wirtschaftswissenschaftliches Arbeiten aus. Bücher: „Die Geschichte der Zukunft – Sozialverhalten heute und der Wohlstand von morgen“ in 11. Auflage 2018, „Kondratieffs Gedankenwelt“ in 7. Auflage, sowie das Hörbuch „Der Wohlstand kommt in langen Wellen“. Verheiratet, drei Kinder.

 

15 | Dirk Hartung ist Executive Director Legal Technology an der Bucerius Law School. Er entwickelt die Technologieausbildung für die Jurastudierenden und forscht zur Digitalisierung der Rechtsbranche mit einem Schwerpunkt auf juristischer Ausbildung und Sprachtechnologie im Recht. Er unterrichtet Data Science für Juristen, Hands on Legal Technology und Hands on Machine Learning in Law und ist akademischer Direktor des Bucerius Summer Program Legal Technology and Operations. Daneben ist der Mitgründer der European Legal Technology Association und Legal Hackers Hamburg.

 

16 | Katharina Heckendorf, besuchte die Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft und studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität zu Köln. Sie ist Wirtschaftsjournalistin und schreibt unter anderem für DIE ZEIT über die Arbeit der Zukunft, Nachhaltigkeit oder Automatisierung. Sie lebt in Hamburg

 

17 | Prof. Dr. Martina Heßler, Professorin für Neuere Sozial-, Wirtschafts- und Technikgeschichte an der Helmut-Schmidt-Universität

 

18 | Dr. Anna Hofmann ist Programmleiterin im Bereich Wissenschaft und Forschung der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius in Hamburg. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der Metropolen- sowie der Migrations- und Transformationsforschung, in denen insbesondere der interdisziplinäre und internationale Austausch von Nachwuchswissenschaftlern gefördert wird. Bevor sie 2008 zur ZEIT-Stiftung kam, war sie fünf Jahre lang Projektleiterin bei der Stiftung Genshagen, dem Berlin-Brandenburgischen Institut für deutsch-französische Zusammenarbeit in Europa. Sie hat einen MA in Wirtschaftswissenschaften von der Wirtschaftsuniversität Krakau und einen Doktortitel in Sozialwissenschaften von der Humboldt-Universität zu Berlin.
hofmann@zeit-stiftung.de

 

19 | Steven Hill, is a journalist-in-residence at the Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). He is the author of seven books, including Die Startup Illusion: Wie die Internet-Ökonomie unseren Sozialstaat ruiniert,” “Raw Deal. How the ‘Uber Economy’ and Runaway Capitalism Are Screwing American Workers”, and “Europe’s Promise: Why the European Way is the Best Hope in an Insecure Age.” Mr. Hill has been widely published and interviewed by media around the world, including the New York Times, Washington Post, Wall Street Journal, Financial Times, Guardian, Die Zeit, Handelsblatt, Tagesspiegel, Stern, Frankfurter Allgemeine Zeitung Süddeutsche Zeitung, Le Monde, CNN, BBC, ARD, Radio Deutschland, Österreichischer Rundfunk (ORF), CNBC, C-Span, Fox News, Forbes, Business Insider, Wired, The Nation, Bloomberg Business and many others. He is a former senior fellow with the New America Foundation in Washington DC and former Holtzbrinck fellow at the American Academy in Berlin. He has lectured widely in the United States and Europe, including to businesses, government, policy institutes, labor unions and universities. Mr. Hill is cofounder of FairVote/Center for Voting and Democracy and is a graduate of Yale University. He is on Twitter @StevenHill1776 and his website is www.Steven-Hill.com.

 

20 | Yvonne Hofstetter, Juristin, Digitalisierungsexpertin und Buchautorin, Zolling bei München

 

21 | Prof. Dr. Kerstin Jürgens ist seit 2008 Professorin für Soziologie an der Universität Kassel. Sie forscht zu Fragen rund um den Wandel der Arbeitswelt. Jürgens war langjährige Vorsitzende der Sektion Arbeits- und Industriesoziologie in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) und Mitglied des Beraterkreises des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) im Weißbuchprozess „Arbeiten 4.0“ (2015-2017). Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes leitete Jürgens die Expertenkommission „Arbeit der Zukunft“ (2015-2017).

 

22 | Dr. Ole Keding ist passionierter Fragensteller und Organisationsberater mit wissenschaftlichen und kreativen Wurzeln. Derzeit arbeitet er als Innovationsmanager bei der Unternehmensgruppe Pilot in Hamburg, außerdem berät er Führungskräfte und Teams bei Veränderungsprozessen. Er ist Politikwissenschaftler und Organisationspsychologe, hat zum Thema Komplexität und Strategiefindung in Organisationen promoviert und ist Dozent an der Uni Hamburg. Er mag das Wechselspiel zwischen klarem Pragmatismus und ungebremstem Enthusiasmus. Kreativität, Kooperation, Empathie und Nachhaltigkeit sind die Eckpfeiler seiner Arbeitsphilosophie.

 

23 | Christoph Keese ist einer der bekanntesten deutschen Experten für digitale Transformation. Seine Bücher sind Bestseller, seine Vorträge begehrt und seine Ratschläge viel beachtet. Der Journalist, Wirtschaftswissenschaftler, Verlagsmanager und Buchautor arbeitet seit Anfang der 1990er Jahre an der Digitalisierung von Geschäftsmodellen. Er gehört zu den Mitgründern der Financial Times Deutschland, leitete als Chefredakteur die WELT am SONNTAG sowie WELT ONLINE und trieb, zuletzt als Executive Vice President, die Digitalisierung bei Axel Springer voran. Der Konzern ist ein echtes Internet-Unternehmen geworden – mit 80 Prozent Digitalanteil am operativen Gewinn. Christoph Keese ist selbst Unternehmer. Gemeinsam mit seinem Arbeitgeber gründete er 2017 die Axel Springer hy GmbH, deren geschäftsführender Gesellschafter er ist.

 

24 | Amelie Klein, (1971, Wien, Österreich) ist seit 2011 als Kuratorin für das Vitra Design Museum tätig und zeichnete dort zuletzt für die Themenausstellungen „Making Africa – A Continent of Contemporary Design“ und „Hello, Robot. Design zwischen Mensch und Maschine“ verantwortlich. Zuvor absolvierte Klein den Masterstudiengang Design Criticism an der School of Visual Arts in New York und war bei der österreichischen Tageszeitung „Die Presse“ als Redakteurin für Design und Kreativindustrie beschäftigt. Sie hat zahlreiche Beiträge in diversen Design- und Architekturpublikationen veröffentlicht, u.a. Stylepark, Abitare, Domus Online und Metropolis.

 

25 | Marc-Sven Kopka ist seit Januar 2010 beim börsennotierten Online-Netzwerk XING in Hamburg tätig als Vice President External Affairs. Neben der PR verantwortet er seit Januar 2017 die Themen Corporate Marketing und Digital Communications. Vor seiner Tätigkeit bei XING arbeitete er vier Jahre lang bei der WestLB AG, Düsseldorf, zuletzt als Bereichsleiter der Konzernkommunikation und war in dieser Funktion verantwortlich für alle kommunikativen Gewerke wie PR, Marketing, Investor Relations, Events, etc. Davor leitete er – nach Stationen bei PR Agenturen und der AXA Colonia AG – die Kommunikationsabteilung zunächst von AOL Deutschland, Hamburg, bis er für AOL die Verantwortung für die europaweite Kommunikation als Vice President Corporate Communication in London übernahm.

 

26 | Katja Kullmann, geboren 1970, M.A.pol., lebt als Journalistin und Schriftstellerin in Berlin. Bis Sommer 2017 war sie als Vize-Chefredakteurin der Wochenzeitung „Der Freitag“ tätig, seit Herbst 2017 arbeitet sie als Themenchefin bei der Tageszeitung „taz“. In ihren Texten und Büchern beschäftigt sie sich oft mit den sozialen Folgen (post)moderner Erwerbsformen, etwa in dem Prekaritäts-Essay „Echtleben“ (Eichborn, 2011) und der Reportage „Rasende Ruinen. Wie Detroit sich neu erfindet“ (Suhrkamp, 2012).

 

27 | Dr. Constanze Kurz, Diplom-Sozialwissenschaftlerin, ist seit 1. Dezember 2016 im GBR/KBR der Robert Bosch GmbH Geschäftsführerin. Sie ist mit der Entwicklung und Umsetzung betriebs- und arbeitspolitischer Konzepte insbesondere im Themenfeld Digitalisierung/ Industrie 4.0/ agile Arbeitsformen sowie konkreten Regelungen für die digitale Arbeit befasst. Zuvor war sie Ressortleiterin im IG Metall Vorstand für den Bereich „Zukunft der Arbeit“. Ihre Basis wurde gelegt als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Soziologischen Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) e. V. sowie an der Hochschule Darmstadt als Vertretung für die Professur Techniksoziologie. Ihre Forschungsarbeiten konzentrierten sich auf Prozesse des Wandels von Arbeit sowie technologische und organisatorische Innovationen.

 

28 | Gerd Leonhard ist Futurist und Humanist, Autor und Keynote Speaker. Nach Stationen als professioneller Musiker und Produzent, und später als Internet-Entrepreneur in den USA, fand er 2001 zu seiner heutigen Leidenschaft: Die Zukunft, und die Auseinandersetzung mit exponentiellen Technologien. Er beschäftigt sich vor allem mit den Themen Zukunft von Mensch und Technologie, digitale Transformation, Big Data, Automation, Künstliche Intelligenz und Robotik. In seinen Keynotes und Workshops geht er häufig auf Fragen zum digitalen Darwinismus, zur Neudefinition der Beziehungen von Mensch und Maschine, zur Zukunft der Arbeit und zum Datenschutz ein. Im Jahr 2016 erschien sein Buch „Technology vs. Humanity“, in dem er optimistisch auf die Zukunft von Mensch und Maschine blickt. Als CEO von The Futures Agency pendelt er zwischen seinen Büros in San Francisco und Zürich. Im Jahr 2015 wurde er vom Magazin Wired als eine der 100 einflussreichsten Personen in Europa gelistet.

 

29 | Wolf Lotter, ist Publizist und Buchautor, Gründungsmitglied des Wirtschaftsmagazins brand eins und dort verantwortlich für die Leitessays zu den Schwerpunktthemen. Er wurde 1962 in Mürzzuschlag/Österreich geboren. 1983 begann er ein Studium des Kulturellen Managements an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien und nahm ein Studium der Kommunikationswissenschaften und der Geschichte an der Universität Wien auf. Noch während des Studiums schrieb er für die Stadtzeitung „Falter“ (Wien) und die Wirtschaftsmagazine „Trend-Profil-Extra“ und „Cash Flow“. Bei Cash-Flow wurde er 1988 ständiger Mitarbeiter, ein Jahr später Redakteur für Reportagen. 1992 gehörte Lotter als Gründungsredakteur dem Magazin „news“ an, wechselte aber schon ein Jahr später in die Wirtschaftsredaktion des österreichischen Nachrichtenmagazins „profil“, wo er – mit Unterbrechungen – bis 1999 tätig war. 1998 wird er Mitglied der Redaktion des Hamburger Wirtschaftsmagazin „econy“ – dies markiert den Beginn der bis heute andauernden Zusammenarbeit mit Gabriele Fischer. 1999 gehört Lotter zum Mitbegründer von „brand eins“, wo er seit 2000 die Leitartikel (Einleitungen) zu den Schwerpunktthemen verantwortet. Diese „Grundsatz-Artikel“ begründen seinen Ruf „als einer der führenden Publizisten auf dem Gebiet der Beschreibung der Transformation von der alten Industriegesellschaft hin zur neuen Wissensgesellschaft“ (Wikipedia).

 

30 | Jonas Lüscher, geboren 1976 in der Schweiz, lebt in München. Seine Novelle „Frühling der Barbaren“ (C.H.Beck 2013) entwickelte sich zum Bestseller, stand auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis und war nominiert für den Schweizer Buchpreis. Sie wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und fürs Theater adaptiert. Lüscher erhielt u. a. die Literarische Auszeichnung des Kantons Bern, den Hans-Fallada-Preis und den Prix Franz Hessel.

 

31 | Prof. Dr. Torsten Meireis ist seit 2016 Professor für Systematische Theologie mit Schwerpunkt Ethik und Hermeneutik an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Außerdem leitet er das Berlin Institute for Public Theology. Meireis hat Evangelische Theologie, Gesellschaftswissenschaften und Philosophie in Frankfurt, München und Heidelberg studiert. 2007 wurde er habilitiert mit der Arbeit „Tätigkeit und Erfüllung. Protestantische Ethik im Umbruch der Arbeitsgesellschaft“. Einer seiner Forschungsschwerpunkte liegt im Bereich Wirtschaftsethik. 2017 veröffentlichte er den Aufsatz „Digitalisierung und Wirtschaft 4.0 – Herausforderungen für eine Ethik der Arbeit“.

 

32 | Corinne Möller,ist Volljuristin. Nach dem Studium an der Bucerius Law School und in Buenos Aires hat sie die Arbeitswelt u.a. bei der Weltbank in Washington D.C., der deutschen Botschaft in Paris, einer großen Wirtschaftskanzlei in Hamburg und einer NGO in Addis Abeba kennengelernt. Heute arbeitet sie als Unternehmensberaterin mit Fokus auf dem öffentlichen Sektor. Neben klassischer Musik gilt Corinnes Leidenschaft dem Nachdenken und Diskutieren über gesellschaftspolitische Themen und die Zukunft ihrer Generation.

 

33 | Prof. Dr. Rita Müller, Direktorin des Museums der Arbeit, Hamburg, und Sprecherin der Fachgruppe Technikhistorische Museen im Deutschen Museumsbund

 

34 | Prof. Dr. Armin Nassehi, geb. 1960 in Tübingen, aufgewachsen in München, Landshut, Teheran und Gelsenkirchen, ist seit 1998 Lehrstuhlinhaber für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Darüber hinaus ist er Mitglied des Vorstands des Humanwissenschaftlichen Zentrums der LMU, Mitglied des Vorstandes des Münchner Kompetenzzentrums Ethik, seit 2009 Mitglied des Hochschulrates und des Senats der LMU München, und seit 2012 Mitglied des Vorstands des Forschungsinstituts für Philosophie, Hannover.

Seine Forschungsgebiete liegen im Bereich Kultursoziologie, Wissenssoziologie und politische Soziologie. Er hat zahlreiche Publikationen innerhalb dieser Forschungsgebiete vorgelegt, darunter mehr als 20 Bücher. Außerhalb des Hochschulbereichs ist Prof. Nassehi vielfältig in Vortrags- und Beratungskontexte eingebunden sowie publizistisch tätig. Er veröffentlicht regelmäßig in SZ, FAZ, DIE ZEIT etc. Seit 2012 ist er Herausgeber der Kulturzeitschrift „Kursbuch“. In seiner Freizeit ist er ein leidenschaftlicher Sänger (Bass/Bariton).

 

35 | Harald Neidhardt ist CEO und Kurator des futur/io Institute, eine neue Plattform für europäische Innovationsführer. Zusammen mit einer ausgewählten Gruppe von inspirierenden und kreativen Vordenkern gründete er das futur/io Institute mit dem Ziel dabei zu helfen eine erstrebenswerte Zukunfts-Vision für Europa im Zeichen der exponentiellen Technologien zu schaffen. Des Weiteren ist er Gründer und CEO von MLOVE, dem Veranstalter des MLOVE-Forum, eine globale Veranstaltungsreihe für ein inspirierendes Netzwerk von Kreativen, Innovatoren & Futuristen. Herr Neidhardt ist Alumnus der Singularity University und Referent auf zahlreichen Firmenveranstaltungen und internationalen Konferenzen wie TEDx, Wired und Next.

 

36 | Daniel Opper, Leiter Bucerius Lab der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius

 

37 | Prof. Dr. Niko Paech studierte Volkswirtschaftslehre, promovierte 1993, habilitierte sich 2005, lehrt derzeit an der Universität Siegen im Bereich Plurale Ökonomik. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen insbesondere Klimaschutz, Produktionswirtschaft, nachhaltiger Konsum, Ökologische Ökonomik, Sustainable Supply Chain Management, Innovationsmanagement und Postwachstumsökonomik.

 

38 | Prof. Jeremias Prassl ist Associate Professor an der Juristischen Fakultät der University of Oxford. Er ist einer der profundesten Kenner der Plattformökonomie und wird im April 2018 sein neues Buch „Humans as a Service“ mit hoch aktuellen Thesen zum Thema „Gig Economy veröffentlichen.

 

39 | Thomas Ramge ist der Technologie-Korrespondent des Wirtschaftsmagazins brand eins und schreibt für The Economist. Seine Themenschwerpunkte sind u.a. Big Data, Künstliche Intelligenz und Digitale Transformation.  Er hat bis heute zwölf Sachbücher und einen Roman veröffentlicht, darunter den Spiegel-Bestseller Die Flicks, das Kultbuch Marke Eigenbau (zusammen mit Holm Friebe), sowie die Standardwerke Data Unser und Smart Data (beide zusammen mit Björn Bloching und Lars Luck).

Das Digital – Markt, Wertschöpfung und Gerechtigkeit im Datenkapitalismus schrieb Thomas Ramge  zusammen mit dem Oxford Professor Viktor Mayer-Schönberger. Im März erschien von Ramge  im Reclam Verlag: Mensch und Maschine. Wie Künstliche Intelligenz und Roboter unser Leben verändern.

Der Autor wurde mit diversen Journalisten- und Buchpreisen ausgezeichnet, darunter dem Herbert Quandt Medienpreis, dem Deutschen Wirtschaftsbuchpreis, dem ADC-Award und dem Best-of-Corporate-Publishing-Award.

 

40 | Prof. Dr. Ulrich Reinhardt, Zukunftsforscher, Wissenschaftlicher Leiter der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen und Professor für Empirische Zukunftsforschung an der FH Westküste in Heide

 

41 | Tim Renner ist Musikproduzent, Journalist und Autor, sowie ehemaliger Berliner Staatssekretär für Kultur unter der Regierung von Klaus Wowereit. Bei der Bundestagswahl 2017 trat er als Kandidat für die SPD an, bekam aber keinen Sitz im Parlament. Im Musikbusiness etablierte sich Renner als Gründer der Plattenfirma Motor Music, mit der er u.a. Bands wie Rammstein, Tocotronic, Absolute Beginner und Portishead unter Vertrag nahm. Nachdem er zwischenzeitlich als Geschäftsführer bei Universal tätig war, reaktivierte er 2005 die Marke Motor und baute sie zur Entertainment-Firma aus, die Künstler wie Marius Müller-Westernhagen berät und Fernsehshows produziert. Im Jahr 2011 veröffentlichte Tim Renner gemeinsam mit seinem älteren Bruder, dem Medienjournalisten Kai-Hinrich Renner, das Buch „Digital ist besser“. Darin untersuchte er den digitalen Wandel in Medienunternehmen.

 

42 | Christina Schildmann, Leiterin der Forschungsstelle „Arbeit der Zukunft“ der Hans-Böckler-Stiftung

 

43 | Malte Spitz ist Autor, Aktivist und Politiker. Seit 2013 ist er Mitglied im Parteirat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, zuvor gehörte er für sieben Jahre deren Bundesvorstand an. Er ist Generalsekretär der Gesellschaft für Freiheitsrechte und Fellow des Bucerius Lab. 2014 erschien sein Buch „Was macht ihr mit meinen Daten?“ und 2017 „Daten – Das Öl des 21. Jahrhunderts? Nachhaltigkeit im digitalen Zeitalter“, jeweils bei Hoffmann und Campe.

 

44 | Prof. Dr. Jochen Steil, Leiter des Instituts für Robotik und Prozessinformatik an der Technischen Universität Braunschweig

 

45 | Melanie Stein, freie Journalistin und Moderatorin

 

46 | Claas Tatje, Jahrgang 1979, berichtet seit zehn Jahren für die ZEIT über Europa, Luftfahrt und zuletzt vor allem über die Autoindustrie. Für seine Arbeiten über die Unternehmenskultur in Großkonzernen wie Ryanair oder Volkswagen ist er mehrfach ausgezeichnet worden.

 

47 | DDr. Christoph Thun-Hohenstein, geb. 1960, ist seit 1. September 2011 Generaldirektor und wissenschaftlicher Geschäftsführer des MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst. Für das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten der Republik Österreich hatte er Auslandsposten in Abidjan, Genf und Bonn inne. Von 1999 bis 2007 war er Direktor des Austrian Cultural Forum New York, danach fungierte er bis August 2011 als Geschäftsführer von departure, der Kreativagentur der Stadt Wien. Christoph Thun-Hohenstein ist außerdem Leiter der VIENNA BIENNALE, die er 2015 initiiert hat, publizierte insbesondere zur Europäischen Integration sowie zu Themen zeitgenössischer Kultur und Kunst und hielt in diesen Bereichen auch zahlreiche Vorträge. Er hat Ausstellungen zeitgenössischer Kunst kuratiert und übt regelmäßig Jury-Tätigkeiten aus.

 

48 | Christoph Twickel, Journalist und Autor, Hamburg

 

49 | Thomas Voigt ist seit 2004 Head of Corporate Communications bei der weltweit tätigen Otto Group, Hamburg. Zuvor hat der 57-jährige die Medienbranche lange Jahre als Journalist beschrieben und später begleitet. Von 1989 bis 1997 war er Chefredakteur von W&V und HORIZONT. Ab 1997 bis 2004 betreute er als Chefredakteur das Unternehmermagazin impulse und später das junge Wirtschaftsmagazin BIZZ. Der Handels- und Kommunikationsexperte wurde 2009 mit dem renommierten Preis „PR-Professional des Jahres“ des PR-Reports ausgezeichnet. Für einen frühen Beitrag über die kommenden Veränderungen in der Kommunikationslandschaft durch Social Media wurde er bereits 2010 von W&V zum „Zeichensetzer des Jahres“ gekürt.

 

50 | Prof. Dr. Ulrich Walwei ist Vizedirektor am IAB und seit 6.12.2017 Honorarprofessor für Arbeitsmarktforschung am Institut für Volkswirtschaftslehre und Ökonometrie der Universität Regensburg. Er studierte an der Universität-Gesamthochschule Paderborn Volkswirtschaftslehre und promovierte zu rechtsökonomischen Fragen (Dr. rer. pol.). Dort war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am finanzwissenschaftlichen Lehrstuhl von Prof. Dr. Friedrich Buttler. Seit 1988 ist er am IAB tätig. Dort hatte er verschiedene Positionen inne. So war er u. a. Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Wachstum, Demografie und Arbeitsmarkt“. Seit 2003 ist er als Vizedirektor in der IAB-Leitung. An der Universität Regensburg war er über viele Jahre Lehrbeauftragter.

 

51 |  Christine Watty, Redaktionsleiterin und Moderatorin bei Deutschlandfunk Kultur in Berlin

 

52 |  Dr. Heinrich Wefing, Ressortleiter Politik, DIE ZEIT

 

53 | Dr.-Ing. Robert Weidner, Gruppenleiter Robotik und Automatisierung sowie für das interdisziplinäre BMBF-Projekt „smart ASSIST“ an der Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg

 

54 |  Prof. Dr. Harald Welzer ist seit 2012 Professor für Transformationsdesign an der Universität Flensburg und Direktor der Stiftung Futur Zwei in Berlin. Er studierte Soziologie, Politische Wissenschaft und Literatur an der Universität Hannover. In Soziologie und Sozialpsychologie wurde er habilitiert. Zuletzt erschienen von ihm „Die smarte Diktatur. Ein Angriff auf unsere Freiheit“ (2016) und „Wir sind die Mehrheit. Für eine offene Gesellschaft“ (2017)

 

55 |  Tom Zimmermann, Moderator und Quizmaster

 

56 | Dr. Gabriele Zipf studierte in München, Paris und Berlin Ur- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie und Ethnologie. Nach Abschluss ihrer Dissertation war sie in der Denkmalpflege und für verschiedene Museen tätig. Als Projektleiterin baute sie unter anderem die Arche Nebra und das Forschungs- und Erlebniszentrum paläon auf. Im Sommer 2015 übernahm sie die Leitung des Ausstellungsbereichs im Futurium.

Fotocredit:  Barke, Daniel © mylittlejob // Bösl, Dominik © KUKA AG // Daum, Timo © Fabian Grimm // Decker, Michael © Andrea Fabry/KIT // Ehlert, Jan © NDR // Gonsch, Verena © privat // Hartung, Driek © Alexander Ulmer // Hamann, Götz © DIE ZEIT // Hill, Steven © Michal Svácek // Hofmann, Anna © ZEIT-Stiftung/David Ausserhofer // Hofstetter, Yvonne © Heimo Aga // Keese, Christoph © hachmeister+partner // Klein, Amelie © Erika Pinner // Kopka, Marc-Sven © XING AG // Kullmann, Katja © Nane Diehl // Leonhard, Gerd © Gerd Leonhard // Lotter, Wolf © Sarah Paulus // Lüscher, Jonas © Ekko von Schwichow // Müller, Rita © Udo Mölzer // Nassehi, Armin © Hans-Günther Kaufmann // Neidhardt, Harald © Dan Taylor // Opper, Daniel © privat // Prassl, Jeremias © Abi Adams // Ramge, Thomas © Peter van Heesen // Reinhardt, Ulrich © BAT-Stiftung für Zukunftsfragen // Renner, Tim © Martin Becker // Seifert, Leonie © Evelyn Dragan // Stein, Melanie © Romy Gessner // Tatje, Claas © DIE ZEIT // Thun-Hohenstein, Christoph © MAK // Voigt, Thomas © privat // Walwei, Ulrich © IAB.jpg  // Watty, Christine © Steffen Ramlow //  Twickel, Christoph © Kathrin Spirk // Welzer, Harald © vhw // Wefing, Heinrich © privat // Zimmermann, Tom © NDR Info // Zipf, Gabriele © Mario Ziegler.
Veranstaltungsort

Museum der Arbeit
Wiesendamm 3
22305 Hamburg

Im Rahmen des:

Wissenschaft Jahr 2018