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Vortrag und Gespräch

Die Kunst des Anfangens

 

Alles entscheidet sich in den ersten Sekunden. Jeder kennt das kribbelnde Gefühl, wenn ein großartiger Song beginnt. Doch wie beginnt man selbst etwas Neues – richtig? Ist Kreativität der Schlüssel zu einer Zukunft, die nicht nur die Vergangenheit kopiert? Wie lassen sich die Prinzipien der Musik nutzen, um unserem Leben, unserer Arbeit und der Welt, die uns umgibt, einen neuen Impuls zu geben?
Ein Impulsvortrag mit Klangbeispielen und eine anschließende Diskussion werden diesen Fragen auf den Grund gehen.

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Elmar Lampson ist Präsident der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Er komponiert, dirigiert und lehrt als Professor u. a. Phänomenologie der Musik.

 

Moderation

Corinne Möller ist Juristin und Absolventin der Bucerius Law School. Als Mitglied der „Beta Gruppe“ wirkt Möller seit 2011 am Projekt .vernetzt# mit.

Keynote und Gespräch

Restart Iceland – Wie erfinden wir uns neu?

In englischer Sprache

 

Island: ein nordischer Sehnsuchtsort nicht nur für Kulturtouristen, dampfende Geysire inmitten unwirklich schöner Landschaft, Elfen, Trolle und Bjørk. Doch während der Finanzkrise endete der kometenhafte Aufstieg des kleinen Landes jäh — und alles brach in sich zusammen; seitdem ist nichts mehr so, wie es einmal war. Es begann eine kreative Revolution. Einer der Akteure dieses Aufstands ist der Schriftsteller Andri Snær Magnason. Was bleibt, wenn alles verkauft ist? Wie erfindet man sich neu? Wie vermeidet man es, die alten Fehler zu wiederholen? Wenn man seine Träume nicht verrät — dann ist nichts zu spät!

magnason

Andri Snær Magnason (IS) ist Schriftsteller und Vordenker einer neuen unideologischen Umweltbewegung Islands. 2010 erhielt er den KAIROS-Preis der Alfred Toepfer Stiftung. Sein Buch „Dreamland“ erklärt den im Rückblick tragischen Turbokapitalismus Islands.

 

Moderation

Henrik Demcker Ankerstjerne Schimkus studierte Geschichtswissenschaft und Kulturmanagement. Er arbeitet als Projektreferent im .vernetzt#-Team der ZEIT-Stiftung.

Lesung

Rasende Ruinen – was kommt nach dem Industriezeitalter?

 

Detroit, die Motor Town, war einst Zentrum des amerikanisches Traums. Doch seit die Autoindustrie ihre Fabriken ins Ausland verlagerte, implodierte die Stadt und meldete schließlich Bankrott an. Die Einwohnerzahl schwindet, doch die verbliebenen Menschen erfinden die Stadt grundlegend neu — als Metropole von morgen. Was können wir von ihnen lernen?

kullmannKatja Kullmann schreibt Bücher, Essays, Erzählungen, Reportagen und Kolumnen über gesellschaftspolitische Themen u. a. für die FAZ und den Freitag. 2012 erschien ihre Reportage „Rasende Ruinen. Wie Detroit sich neu erfindet“.

 

Moderation

Johannes Schneider ist Journalist und schreibt als Redakteur für den Tagesspiegel.

Lesung und Gespräch

Schöner Scheitern – Brauchen wir einen Neustart?

 

Wir leben im Zeitalter der gesellschaftlichen, politischen, ökologischen und ökonomischen Dauerkrisen. Daran haben wir uns gewöhnt. Oder doch nicht? Überfordert uns persönlich die Freiheit in der postmodernen Gesellschaft? Warum kämpfen wir dennoch — was treibt uns an? Haben Krisen ein konstruktives, sinnstiftendes Element?
Drei Autoren zeigen ihre Sicht auf die Krise, Neuanfänge und die Kunst des Scheiterns mit dem Philosophen Thomas Vašek.

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Personen

Kerstin Bund, Autorin des Buches „Glück schlägt Geld – Generation Y: Was wir wirklich wollen“, ist Redakteurin der ZEIT.

Dirk Knipphals ist Literaturredakteur der taz und Autor des Buches „Kunst der Bruchlandung. Warum Lebenskrisen unverzichtbar sind“.

Greta Taubert beschreibt in „Apokalypse jetzt“ die Ergebnisse ihres Selbstversuchs: Mit welchem Lebensstil man das Leben nach dem Crash der Konsumgesellschaft meistert — darüber spricht sie bereits um 13:00 Uhr in der Veranstaltung „Hybris, Apokalypse – oder: Was tun?“ in K6.

 

Moderation

Thomas Vašek ist Chefredakteur des philosophischen Magazins Hohe Luft und Buchautor. Zuletzt erschien von ihm „Work-Life-Bullshit: Warum die Trennung von Arbeit und Leben in die Irre führt“.