Kalifornien und die Kultur der digitalen Moderne

Keine andere Region der Welt prägt den Charakter der Digitalisierung so sehr wie das Silicon Valley mit seinen Hochschulen, Forschungszentren, IT-Konzernen und Start-Ups. Ihre Methoden und Versprechen strahlen in die ganze Welt aus und wirken stilprägend für die digitale Moderne — die totale Vernetzung unseres Lebens. Doch welches Verständnis von Fortschritt verspricht uns die kalifornische Digital-Kultur — und für welche Werte steht sie? Welche sozialen und ökonomischen Probleme ergeben sich für das Gemeinwohl und kann die Digitalisierung sie lösen?

Einführungsvortrag

Mit der Zukunft leben – Zur Rolle digitaler Technologie in der Geschichte

 

Dr. Mercedes Bunz lehrt Journalismus und Theorie digitaler Medien an der University of Westminster. Sie studierte Philosophie und Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin, promovierte bei Joseph Vogel zur Geschichte des Internet an der Bauhaus Universität Weimar. Sie leitete das Hybrid Publishing Lab an der Leuphana Univeristät Lüneburg, aus dem Meson Press hervorging, ein Open Access Verlag für Medientheorie.

Vortrag

Kalifornien und die Magie der Dritten Orte

 

Lena Schiller Clausen beschäftigt sich als Unternehmerin und Autorin mit der digitalen Transformation unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Als ehemalige Mitgründerin des „betahaus Hamburg“ und Beraterin gestaltet sie seit vielen Jahren Schnittstellen zwischen der Creative Class, zivilgesellschaftlichen Akteuren und Konzernen.

Keynote

Californian Ideology 20.0

 

Dr. Richard Barbrook ist Dozent am Institut für Politik und internationale Beziehungen der University of Westminster. Gemeinsam mit Andy Cameron verfasste er 1995 das Pionierwerk „The Californian Ideology“. Der Vortrag reflektiert 20 Jahre später das kalifornische Weltbild.
Vortrag in englischer Sprache!

Anschließend: Diskussion

Die kalifornische Moderne

 

Mit Mercedes Bunz, Richard Barbrook und Lena Schiller Clausen
Moderation: Heinrich Wefing (DIE ZEIT)