Die Initiative

ÜBER UNS

Das Bucerius Lab – Den digitalen Wandel weiterdenken

 

Die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft radikal. Neue Formen von politischer Partizipation, Ökonomie und Arbeit, von Kunst und Kultur, von Gemeinwesen, Stadtorganisation und Öffentlichkeit, Liebe und Lifestyle entstehen. Es entstehen neue Machtstrukturen, kulturelle Codes und „disruptive“ Umbrüche in allen gesellschaftlichen Bereichen, die gleichzeitig Faszination und Besorgnis auslösen. Doch was bedeutet dieser digitale Wandel für Politik, Ökonomie und Kultur, welche Chancen und Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet er? Wie können wir ihn mitgestalten, damit der technische Fortschritt auch zum gesellschaftlichen Fortschritt wird? Und wie soll eine digitale Zukunft aussehen, in der wir leben wollen?

Mit dem Bucerius Lab hat die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius ein Forum für die Herausforderungen der Digitalisierung und ihre Folgen für unsere Gesellschaft etabliert. Mit einer Reihe von international besetzten Symposien, Lectures und Workshops sowie Labor-Projekten und einem interdisziplinären Fellow-Programm möchte sie einen ebenso kritischen wie konstruktiven Diskurs zur Zukunft der Digitalisierung fördern. Es versteht sich als ein Ideenlabor, um den digitalen Wandel zivilgesellschaftlich zu begleiten und weiter zu denken.

DIE IDEE DES ZUKUNFTSCAMPS

Seit 2011 veranstaltet die ZEIT-Stiftung jährlich ein internationales Zukunftscamp. Das Camp dauert im Schnitt vier Tage und besteht aus über 25 Einzelveranstaltungen. Vorträge und Diskussionen wechseln sich dabei mit Theaterstücken, Ausstellungen und Workshops ab. Die Stiftung möchte damit jungen politisch interessierten Menschen sowie namhaften internationalen Experten ein Forum bieten, um gemeinsam über unsere zunehmend globalisierte und vernetzte Welt zu diskutieren. 2013 besuchten insgesamt über 3500 Besucher das Zukunftscamp, das in Zusammenarbeit mit der internationalen Kulturfabrik Kampnagel in Hamburg stattfindet.

DAS ZUKUNFTSCAMP 2014

Unter dem Begriff „Disruption“ wird in den USA derzeit eine große Debatte geführt, wie insbesondere Globalisierung und Hochtechnologie unsere Gesellschaften erschüttern und vor große Herausforderungen stellen. Werden wir das 2-Grad Ziel zur Begrenzung der Erderwärmung noch halten können? Drohen uns neue Kriege? Werden intelligente Algorithmen und Roboter den Menschen zunehmend überflüssig machen? Verwandelt sich das Internet in ein Medium der totalen Überwachung? Werden wir 10 Milliarden Menschen noch versorgen können? Driftet unsere Gesellschaft immer weiter auseinander? Haben wir einen sinnstiftenden Traum, der Europa zusammen hält? Wem gehört die Welt?

 

Was bleibt übrig, wenn wir vieles verlieren, von dem wir glauben, dass es uns ausmacht – als Mensch, als Gesellschaft, als Zivilisation? Wie beginnt man etwas Neues? Diesen Fragen wird sich die Initiative .vernetzt# – Wie wollen wir leben? in diesem Jahr annehmen und sie zum Schwerpunkt des dritten .vernetzt#- Zukunftscamps im Oktober 2014 machen. Wie sieht das Neue, das Andere aus? Beispielsweise in Detroit, einer Ruine des Industriezeitalters. In Island, das sich nach der Finanzkrise neu erfindet. In Kopenhagen, einer Stadt die bis 2025 CO2 neutral wirtschaften wird. Was können wir von ihnen lernen?

 

Nichts ist schon zu spät! Wo fangen wir an?

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TEAM

BUCERIUS LAB TEAM 

 

Das Bucerius Lab ist eine Initiative der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.
Leitung: Daniel Opper
Assistenz: Meike Egge
Design: Jan Wagner, BRANDMEISTER DESIGN
Moderation Bucerius Lab Lectures: Jan Ehlert (NDR)
Moderation Betahaus Lunch Sessions: Matthias Weber

Team Symposium „Die kalifornische Herausforderung“ 2016

Das Symposium war ein Projekt der ZEIT-Stiftung auf Kampnagel.

Konzeption: Daniel Opper
Referent: Fabian Thunemann
Assistenz: Meike Egge
Redaktion: Daniel Opper, Fabian Thunemann
Mitarbeit 2015:
Agata Klaus
Pressearbeit: Kerstin Domscheit, Elbgold | Büro für Außenwirkung
Marketing: Dieter Ripberger, Modull33
Design: Jan Wagner, BRANDMEISTER DESIGN
Filmprogramm: Holger Kraus, Flexibles Flimmern

Projektteam Kampnagel

Künstlerische Leitung: Amelie Deuflhard, Uta Lambertz
Leitung Kommunikation: Mareike Holfeld
Marketing: Julia Kulla
Produktionsleitung: André Huppertz
Technische Leitung: Jörn Walter

Projektteam Zukunftscamp 2014

Das vernetzt Zukunftscamp ist ein Gemeinschaftsprojekt der ZEIT-Stiftung mit und auf Kampnagel.
Projektleitung & Konzeption ZEIT-Stiftung: Daniel Opper
Referenten: Dieter Ripberger, Henrik D. A. Schimkus
Pressearbeit: Kerstin Domscheit, Elbgold | Büro für Außenwirkung
Design: Jan Wagner, BRANDMEISTER DESIGN
SCIENCE SLAM: Julia Offe, Science Slam
nexthamburg: Julian Petrin, Anna Wildhack
morethanshelters: Daniel Kerber, Jochen Bader
Filmprogramm: Holger Kraus, Flexibles Flimmern
Unmarked Space: Timo von Kriegstein
Ecosystem of Excess: Pinar Yoldas

Projektteam Kampnagel

Künstlerische Leitung: Amelie Deuflhard, Uta Lambertz
Leitung Kommunikation: Mareike Holfeld
Marketing: Julia Kulla
Produktionsleitung: Christine Focken
Technische Leitung: Jörn Walter

Team „Beta-Gruppe“

Amadeus Waltz, Anna-Maria Grust, Marc Alexander Holtz, Fritz Dyckerhoff, Moritz Scherberich, Philip Steimel, Boris Juhl, Julian Petrin, Lena Schiller Clausen, Justus Quecke, Corinne Möller, Stephen McElholm, Timo von Kriegstein, Siegfried Buettner, Nina Pauer, Jens Jeep, Götz Hamann, Manouchehr Shamsrizi.

Wir danken dem gesamten Team der ZEIT-Stiftung und Kampnagel für die Unterstützung unserer Teams! Ebenso danken wir allen Partnern der Reihe .vernetzt#, die uns im letzten Jahr inhaltlich begleitet haben:

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PRESSE

PRESSE-INFORMATION

Pressemitteilung zum Start des Bucerius Lab - 18.12.2015

Hamburg, den 18. Dezember 2015

 

 

Bucerius Lab der ZEIT-Stiftung

wider die „Programmierung der Gesellschaft und des Denkens“

Die digitale Revolution führt zu fundamentalen Veränderungen in Gesellschaft, Wirtschaft und sozialem Gefüge. Das Bucerius Lab der ZEIT-Stiftung reflektiert die Folgen dieser Umwälzungen, vor allem aber bietet es eine Arena, um die vielfältigen Konsequenzen der Digitalisierung mit Akteuren und Betroffenen zu debattieren. Konferenzen und anderen Gesprächsformen verdeutlichen digitale Initiativen, Positionspapiere eröffnen Denkprozesse zur zukünftigen Entwicklung. Das Auftaktsymposium zum Bucerius Lab „Die kalifornische Herausforderung“ findet am 19./20. Februar 2016 auf Kampnagel in Hamburg statt.

Daniel Opper, Projektleiter der ZEIT-Stiftung, verantwortet das Bucerius Lab: „Das Bucerius Lab ist ein Forum zu den Perspektiven der Digitalisierung. Deren Folgen für die Gesellschaft scheinen unwiderruflich. Sie fordern uns in der ZEIT-Stiftung zu Antworten auf die Frage heraus, wie wir in Zukunft leben wollen. Wie unser Stifter Gerd Bucerius wollen wir zur Aufklärung über aktuelle gesellschaftliche Prozesse beitragen. Der technologische Fortschritts, die Auswirkungen der Digitalisierung auf Politik, Ökonomie und Kultur einerseits und die Chancen, Risiken und Gestaltungsmöglichkeiten andererseits bilden den inhaltlichen Rahmen des Bucerius Lab. Dass wir für den Auftakt im Februar 2016 Mercedes Bunz, Richard Barbrook, Christoph Keese, Sascha Lobo und weitere Köpfe gewinnen konnten, unterstreicht unser Ziel – uns der kalifornischen Herausforderung zu stellen, der ‚Programmierung der Gesellschaft und des Denkens‘ (Frank Schirrmacher) entgegen zu treten.“

Mit interdisziplinär angelegten Labor-Arbeitsaufträgen, einem Fellowship-Programm sowie öffentlichen Veranstaltungen bereichert das Bucerius Lab als öffentliches Ideenlabor den gesellschaftlichen Diskurs und denkt den digitalen Wandel weiter. Mehr zum Bucerius Lab unter www.buceriuslab.de

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die ZEIT-Stiftung, Frauke Hamann, Bereichsleiterin Kommunikation, Tel. 040 41336871, E-Mail: hamann@zeit-stiftung.de.

Pressematerial zum Symposium "Die kalifornische Herausforderung" , Februar 2016