Diskussion //

Wie wollen wir (morgen) arbeiten?

Neue Technologien, neue Arbeitsformen, Globalisierung und demografischer Wandel verändern unsere Arbeitswelt derzeit drastisch. Für die einen bedeutet es Freiheit, für die anderen eher Prekarisierung. Sicher ist nur, dass nichts mehr sicher ist, sondern alles im Fluss.

Das gibt uns die Möglichkeit zu diskutieren: Wie wollen wir eigentlich arbeiten – welche Faktoren sind uns besonders wichtig? Wie sieht der „ideale Arbeitsplatz“ aus? Wie vermeiden wir Gefahren wie Selbstausbeutung, „Generation Praktikum“ und Burn-Out? Was bedeutet es, wenn Mitarbeiter ihre Leistung ständig steigern müssen, wenn die Arbeit das Leben plötzlich dominiert? Gemeinsam wollen wir diskutieren, wie sie aussehen sollte, unsere „schöne neue Arbeitswelt“, in der wir gerne arbeiten wollen.

MIT:
# Christoph Giesa ist Autor und Berater aus Hamburg, der die Schattenseiten der heutigen Arbeitseliten kennt und Wege aus dem Karriere-„Hamsterrad“ zurück zu einem sinnvollen Lebensmittelpunkt aufzeigt.
# Lena Schiller Clausen ist Mitgründerin des betahaus Hamburg, eines Coworking-Space, in dem neue Arbeitsformen jenseits des klassischen Büroverhältnisses gelebt werden. Sie selbst möchte nicht mehr anders arbeiten.
# Carmen Losmann ist Regisseurin in Berlin, die sich in ihrem Debütfilm „Work Hard Play Hard“ mit den subtilen Ausbeutungsformen der Ressource Mensch in der neuen Arbeitswelt befasst.
# Holm Friebe ist Autor und Geschäftsführer der „Zentralen Intelligenz Agentur“ in Berlin, der als Vordenker der digitalen Bohème gilt und das Internet als Motor eines Wandels der Wirtschaft sieht.
# Lars Haider ist Chefredakteur des Hamburger Abendblattes, der mit seiner Redaktion täglich erfolgreich neue Arbeitsformen erprobt.

Moderation: Justus Quecke, Bucerius Law School

ZEIT: 16:30 Uhr
ORT: K1/ Kampnagel, Jarrestraße 20, 22303 Hamburg (Anfahrt)
EINTRITT: frei – Anmeldung erbeten (Für diese Veranstaltung gilt der kostenlose „Camp-Pass“)
Anmeldung erbeten.