Lesung und Gespräch //

Noch nie haben wir auf so vielen Kanälen gleichzeitig kommuniziert. Unser zweites, virtuelles Ich im Internet prägt unser Leben wie nichts Vergleichbares zuvor. Wer nicht postet, ist nicht! Wer sich nicht einloggt, bleibt außen vor. »Wir müssen dieses Ich im Auge behalten, wir müssen nach ihm schauen, wir müssen erreichbar sein, reagieren können, wenn es etwas von uns will. Wir müssen es füttern, permanent. Das alles tun wir schon lange nicht mehr ganz freiwillig. Wir haben es nicht mehr unter Kontrolle. Wir könnten nicht mehr damit aufhören.« Nina Pauer beschreibt die Wirkung exzessiver und besonders virtueller Kommunikation bis tief in den analogen Alltag hinein.

MIT:
# Nina Pauer ist Autorin und Redakteurin im Feuilleton der ZEIT, die über sozialen Druck, Identitätsfindung und virtuelle Kommunikation der jungen Generation schreibt.

ZEIT: ca. 22.00
ORT: Parkbühne/Foyer/ Kampnagel, Jarrestraße 20, 22303 Hamburg (Anfahrt)
EINTRITT: frei – Anmeldung erbeten (Für diese Veranstaltung gilt der kostenlose „Camp-Pass“)